Aus Flaute wird Sturm

Hat sich die Verschiebung gelohnt? Die sechs VO70 Yachten sind heute Nacht um 23 UTC, also 9 Stunden später als geplant im chinesischen Sanya losgesegelt. Die Wetterspezialisten prognostizierten einen Taifun, der genau auf das eh schon kleine Regattafeld treffen würde.

Und ja, aus Sicht von Knut Forstead hat es sich sicher gelohnt, denn die Crews kämpften den ganzen Tag mit über 25 Knoten Wind und sehr kurzen und steilen Wellen auf dem Süd-Chinesischen Meer. Was bei den meisten Crews zu Seekrankheit und jeder Menge Rückwärts-Essen führte. Und dazu muss man sagen, dass die meisten Segler schon den ein oder anderen Sturm erlebt haben und es sicher gewohnt sind.

Aber das Wohlbefinden der Segler lag bei der Entscheidung sicher nicht an erster Stelle, viel mehr wird es eine Lehre aus den ersten zwei Etappen sein, in der es viermal Boote nicht ins Ziel geschafft haben.

Derzeit sind die Teams mit ca. 15 Knoten Wind beschäftigt, was ein unterer Grenzwert für die VO70 sind. Dabei liegt gerade die Süd-Europäische Truppe Vorn, angeführt von Groupama, Camper und Telefonica. In der hinteren Hälfte führt Abu Dhabi vor Sanya und Puma.

Ken Read auf der Mar Mostro versucht es mit einer nördlichen Route in Richtung Philippinen zu segeln. Team Sanya segelt eine etwas südlichere Route als die anderen vier Teams.

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