Puma liegt Vorn bei erstem Teil der vierten Etappe

Die vierte Etappe erlebt etwas, was es in der Geschichte des Volvo Ocean Race bisher nicht gegeben hat. Aufgrund der heftigen Wetterverhältnisse in Südost-Asien, mit einem anstehenden Taifun, mit über 40 Knoten Wind und bis zu 8 Meter hohen Wellen, wird die vierte Etappe nach Auckland aufgeteilt. Die Crews segeln heute einen In-Shore Kurs um das “Programm” nicht durcheinander zu bringen und segeln Montag Vormittag wieder weiter in Richtung Auckland.

Zum Ende dieses In-Shore Kurses sah es jedoch eher nach einer Leichtwind-Partie aus. Nach der dritten Tonne ließ der Wind nach und man sah richtig wie die VO70 immer langsamer wurden. Hier hat sich Abu Dhabi noch eine Zeitstrafe eingehandelt und segelte seitdem hinterher. Sanya und Groupama kämpften um den vierten Platz.

Die sechs Teams sind bereits im “Off-Shore Mode” und dürfen keine Hilfe von Aussen annehmen, auch die Shore-Crews dürfen nicht mehr auf die Yachten.

Von Tonne 5 zur 6, gingen es gegen den Wind, mit jeder Menge Winddrehern. Es war ein echtes Wendeduell, dass Puma gewonnen hat und Camper und Telefonica hinter sich gehalten hat. Auch Abu Dhabi konnte einige Meter gut machen, hat es aber nicht geschafft Sanya einzuholen. Mike Sanderson hat sich nach Tonne 6 noch ein Vorwind-Duell mit Franck Gammas geliefert, und hat es auch geschafft an den Franzosen vorbei zu kommen.
Auch Telefonica konnte einige Meter gut machen und hat Camper eingeholt und sich näher an die führende Puma herangekämpft. Camper mit Skipper Chris Nicholson hat hingegen einige Meter verloren, so dass Groupama und Sanya an ihnen vorbeiziehen konnte.

Jetzt geht es noch ganz entspannt in Richtung Sanya, zur Budda-Statue und danach wieder in den Hafen, wo der Sturm abgewartet wird.

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