Telefonica setzt sich beim Poker vor Sanya durch

Nach der Sonntags-Segeltour, dem ersten Teil der vierten Etappe nach Auckland, wäre Puma beinahe mit einem starken Sieg als erster in den Yachthafen von Sanya zurückgekommen. Bis zur Buddha Statue, ca. 3/4 der Strecke hat das Team um Ken Read geführt. Bis die anderen fünf Team die über eine Meile hinter ihnen lagen, besseren Wind bekommen haben und Puma mit 3 Knoten Fahrt herumdümpelte.

Team Telefonica um Skipper Iker Martinez hat die Chance ergriffen und ist mit über 10 Knoten Fahrt an Puma vorbeigezogen, mit einem Vorsprung von 10.000 Metern vor Puma ist Telefonica nach vier Stunden Nervenkitzel ins Ziel an der Sanya Marina gekommen. Gefolgt von Groupama, Abu Dhabi, Sanya und Camper. Beim Zieleinlauf zählte jede Sekunde, denn Morgen wird genau in diesen Abständen gestartet!

Die Teams starten Morgen in folgender Reihenfolge:
Team Telefónica: 2300 UTC, Sonntag
Groupama sailing team: 23:02:32
Abu Dhabi Ocean Racing: 23:03:34
Team Sanya: 23:07:28
CAMPER with Emirates Team New Zealand: 23:09:12
Puma:

Heute gab es aber keine echten Sieger und vor allem keine Punkte, nur etwas Zeit. Der Buddha Kurs gilt nur als Überbrückung bis die Etappe Montag Vormittag dann wirklich startet. Die Wettervorhersagen, mit Winden über 40 Knoten und bis zu 8 Meter hohen Wellen, haben die Wettfahrtleitung zu einer Startverschiebung gezwungen. “Wir wollen die Teams nicht gegen eine Wand segeln lassen.” Besonders mit einem Rückblick auf die Schäden, die die Yachten bisher erlitten haben, ist es eine sehr Material schonende Alternative.

Es sah die ganze Zeit so aus als könnte Ken Read mit seiner Mar Mostro den gesamten Kurs dominieren und ein perfektes Rennen abgeliefern, keins der anderen Teams hat es geschafft, sich vor Puma zu legen. Buddha Race Bericht

Ken Read-Crew führte ihre fünf Konkurrenten um einen Sieben-Meile Küsten-Kurs in die Sanya Bay, bevor die Flotte 18nm entlang der Küste in Richtung der Guanyin Buddha Statue segelte.

PUMA nutzte die böigen 10-Knoten Wind in der Bucht, um einen frühen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten zu bekommen, dicht gefolgt von CAMPER mit Emirates Team New Zealand.

Das Rennen sah bereits nach dem Startschuss nach jeder Menge Action aus, Franck Cammas ‘Groupama Sailing-Team” war gezwungen, wegen eines Verstoßes an den Start zurückzukehren.

Die Jury entschied, dass Abu Dhabi die Regeln an der dritten Tonne verletzt hat und haben Skipper Ian Walker zu einem Strafkringel verdonnert, wodurch sie sofort auf den sechsten Platz zurückgefallen sind.

Als die Flotte die letzte Küsten-Tonne gerundet hat führte PUMA, gefolgt von CAMPER, Telefónica, Groupama, Sanya und Abu Dhabi.

Nach dem Erreichen der Guanyin Buddha Statue ging es wieder zurück in Richtung Sanya Bay Leuchtturm und in die Sanya Marina.

Auf der Hälfte der Strecke lieferte Puma sich mit Groupama und Telefonica ein echtes Katz und Maus Spiel. Alle Teams testeten aus, wo die besseren Wind sind. Puma ist zu weit aufs Meer hinaus gesegelt. Telefonica und Groupama hingegen entschieden sich für den mittleren Bereich zur Küste. So dass Telefonica wieder führt, gefolgt von Groupama, Abu Dhabi, Sanya und Camper.

Tags:

Comments are closed.